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Schweiz: Verschärfte Regeln für den Holzhandel

Um den nachwachsenden Rohstoff Holz zu schützen und den Handel mit Produkten aus illegalem Holzeinschlag zu verhindern, wurde in der EU bereits im Jahr 2010 die Europäische Holzhandelsverordnung (European Timber Regulation, EUTR) verabschiedet. In der Schweiz existierte bislang keine entsprechende Regelung. Diese Lücke soll nun geschlossen werden; daher hat der Schweizer Bundesrat im Dezember 2018 vorgeschlagen, das Umweltschutzgesetz zu ändern. Ziel ist es, eine EUTR-identische Regelung zu schaffen, Handelshemmnisse für Schweizer Unternehmen abzubauen und einen reibungslosen Warenaustausch innerhalb der EU zu ermöglichen.

Am 16. April 2019 wurde der erste Entwurf der Gesetzesänderung veröffentlicht. Dieser betrifft sowohl Inverkehrbringer von Holz und Holzerzeugnissen als auch die Akteure der Handelskette. Künftig darf demnach nur noch Holz in Verkehr gebracht und gehandelt werden, das im Ursprungsland legal geerntet und gehandelt wurde. Die Inverkehrbringer unterliegen einer entsprechenden Sorgfaltspflicht, die in Art, Inhalt und Umfang vom Bundesrat festgelegt werden kann. Die Händler wiederum sind gefordert, die Rückverfolgbarkeit sicherzustellen und zu dokumentieren, von welchem Zulieferer sie Holz oder Holzerzeugnisse bezogen und an welchen Abnehmer sie diese weitergegeben haben.

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