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Seminarempfehlung: Stolperfalle Kinderkleidung – Kordeln und Zugbänder als Unfallursache

Kinderbekleidung soll praktisch, funktionell und attraktiv sein. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, verwenden die Designer häufig Kordeln, Zugbänder und modische Verschlüsse. Was augenscheinlich schön und zweckmäßig ist, kann aber schnell zum Risiko werden. Bänder, die in Fahrradspeichen hängenbleiben, Kordeln, deren Enden sich in Karussells verhaken – nicht selten verursachen solche Bekleidungsteile Stürze und Verletzungen. Noch gefährlicher sind Zugbänder im Halsbereich, die im schlimmsten Fall zu Strangulationen führen können.

Mit der Norm DIN EN 14682 wurden die Regelungen für den Einsatz von Kordeln und Bändern an Bekleidung für Kinder bis 14 Jahren harmonisiert. Aber auch Kleidungsstücke und Accessoires, die nicht in den Anwendungsbereich der Norm fallen, müssen auf ihr Gefahrenpotenzial hin geprüft und entsprechend behandelt werden. Ansonsten drohen empfindliche Sanktionen: Produktverantwortliche jeder Fertigungsstufe können entsprechend des deutschen Produktsicherheitsgesetzes rechtlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn ihre Artikel nicht die geltenden Sicherheitsanforderungen erfüllen und hierdurch Unfälle verursacht werden.

Unser Seminar Produktsicherheit von Kinderbekleidung am 21. März 2019 in Hamburg vermittelt detaillierte Informationen zur Anwendung der DIN EN 14682 und konkrete Lösungsmöglichkeiten für die Umsetzung in der betrieblichen Praxis. Darüber hinaus lernen Sie Ansätze zur Risikobewertung etwa im Hinblick auf verschluckbare Kleinteile kennen. Sie haben zudem Gelegenheit, sich auszutauschen und erhalten Antworten auf Ihre Fragen aus der täglichen Praxis.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu Inhalten und Teilnahmebedingungen. Bei Rückfragen können Sie uns gerne unter +49(0)40 600202-330 anrufen oder uns eine E-Mail schicken.