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REACH: Sechs neue Substanzen in die Kandidatenliste aufgenommen

Um die Verbraucher möglichst effektiv zu schützen, aktualisiert die europäische Chemikalienagentur ECHA regelmäßig die Kandidatenliste für besonders besorgniserregende Stoffe (Substances of Very High Concern, SVHC). Am 15. Januar 2019 wurden sechs neue Stoffe aufgenommen – damit enthält die Liste nunmehr 197 Einträge. Mit der Aufnahme in die REACH-Kandidatenliste geht eine Informationspflicht innerhalb der Lieferkette einher. Für Verbraucherinnen und Verbraucher gilt ein explizites Auskunftsrecht über Vorkommen von SVHC in Erzeugnissen. Hersteller, Lieferanten und Händler müssen offenlegen, ob in Erzeugnissen ein besonders besorgniserregender Stoff in einer Konzentration von über 0,1 Prozent enthalten ist.

Zu den neuen Kandidatenstoffen gehören vier polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die als Bestandteil oder Verunreinig anderer Substanzen vorkommen können: Benzo[k]fluoranthen, Fluoranthen, Phenanthren und Pyren. Außerdem sind 2,2-Bis(4'-hydroxyphenyl)-4-methylpentan und 1,7,7-trimethyl-3-(phenylmethylene)bicyclo[2.2.1]heptan-2-on (3-Benzylidencampfer) betroffen. Der Stoff 2,2-Bis(4'-hydroxyphenyl)-4-methylpentan ist bislang nicht unter der REACH-Verordnung registriert und wird möglicherweise bei der Herstellung von Thermopapier eingesetzt. 3-Benzylidencampfer findet Verwendung als UV-Filter in Sonnencreme und anderen Kosmetika.

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